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  • Interview mit Kathrin Hanke

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Kathrin Hanke schreibt gemeinsam mit Claudia Kröger Krimis. Kathrin hat inzwischen 4 Kinder, der Nachzügler ist letzte Woche geboren worden. Ich GRATULIERE ganz herzlich. Bei 4 Kindern rockt es in der „Bude“ und nebenher wird’s ordentlich kriminell.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Heidegrab“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Kathrin Hanke

    Foto: © Kathrin Hanke

    Kathrin Hanke ist Autorin.

    Kathrin Hanke wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute wieder lebt – mit Mann, drei Kindern, zwei Katzen und einem Hund. Mitte September 2014 soll das vierte Kind kommen. Darf ich fragen, wie alt deine anderen Kinder sind und ob es Mädchen oder Jungen sind?

    KATHRIN HANKE:
    Klar darfst du das fragen, denn über ihre Kinder erzählen Mütter ja bekanntlich gern!
    Meine beiden Ältesten werden diesen Oktober 16 Jahre und ich glaube, sie zählen bereits die Tage bis dahin, weil man dann ja doch so einiges mehr darf. Die beiden sind Zwillinge, ein Mädchen und ein Junge. Zwillinge liegen zwar bei mir in der Familie, doch hatte ich das völlig bei unserer Familienplanung vergessen, da die Tante von mir mit Zwillingen bereits vor meiner eigenen Geburt nach Amerika ausgewandert ist. So waren mein Mann und ich damals ziemlich überrascht, als der Arzt uns die fröhliche Mitteilung machte, dass wir auf einen Schlag zwei Babys bekommen werden. Weil es dann aber mit den Zweien so schön war, haben wir knapp eineinhalb Jahre später noch ein Baby bekommen, ein Mädchen (im Mai gerade 14 Jahre geworden). Tja, und nun erwarten wir tatsächlich jeden Tag noch einen kleinen Nachzügler. Wir wissen jetzt bereits, dass es ein Junge wird und sind alle schon ganz aufgeregt vor lauter Neugierde auf ihn.

    AVELEEN AVIDE:
    Anmerkung Aveleen: Das Baby ist gesund und munter vor der errechneten Zeit geboren worden.

    AVELEEN AVIDE:
    Mit 3 und bald vier Kindern ist bestimmt viel Leben in der "Bude"?

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  • Interview mit Nika Lubitsch

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Nika Lubitsch hat ihren Traum wahr gemacht und hat einen Winter in Florida verbracht – bei totaler Überwachung. Eine Agentur brannte mit ihren Tantiemen durch und ansonsten treibt es Nika mörderisch um. Im Interview verrät sie ihren wahren Namen.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Das 2. Gesicht“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

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    Foto: © Nika Lubitsch

    Nika Lubitsch ist Autorin.

    Nika Lubitsch lebt in Berlin-Zehlendorf.

    NIKA LUBITSCH:

    AVELEEN AVIDE:
    Du schreibst auf deinem Blog, dass ihr nach Amerika gegangen seid. Wer ist denn noch dabei, wenn ich fragen darf?

    => Lies mehr!

  • Interview mit Ralf Weißkamp

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Ralf Weißkamp liebt es kriminell und er vermisst den Ruhrpott. Und wobei er sich nicht immer an die Gegebenheiten hält, das erzählt er im Interview.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Schützenmaske“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Ralf Weisskamp

    Foto: © Ralf Weißkamp

    Ralf Weißkamp ist Journalist und Autor.

    Ralf Weißkamp wurde 1961 in Gelsenkirchen geboren und lebt heute in Iserlohn. Du bist der Liebe wegen mit 35 Jahren nach Iserlohn gezogen. Hält die Liebe immer noch?

    RALF WEIßKAMP:
    Oh ja, die hält nach wie vor! Fünf Jahre nach meinem Umzug haben wir geheiratet, das war 2001, und wir sind es immer noch. Außerdem fühle ich mich in Iserlohn ziemlich wohl, wenn mir auch ab und zu der Ruhrpott fehlt. Aber in dem hat sich auch viel verändert.

    Du hast Sozialwissenschaften, Philosophie und Germanistik studiert. Du arbeitest als Journalist und bist jetzt auch Autor. War dir schon im Studium klar, dass du mal Richtung schreiben unterwegs sein möchtest?

    RALF WEIßKAMP:
    Schon in der Schule war ich bei der Schülerzeitung aktiv, während des Studiums habe ich als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung angefangen. Das weitete sich auf mehrere aus, so dass ich mein Studium erfolgreich abbrach und nur noch freiberuflich arbeitete.

    Heute habe ich als Absicherung eine Teilzeitstelle bei einem Bildungsinstitut, mein Pressebüro und das Dasein als Autor sind meine Leidenschaft. Die werde ich weiter ausbauen, so dass sie beruflich das Standbein sein werden. Aber Schreiben, das war schon immer klar, Schreiben ist meine Leidenschaft, journalistisch als auch „frei“.

    AVELEEN AVIDE:
    Wieso hast du mit deinem ersten Krimi so lange gewartet?

    RALF WEIßKAMP:
    Da gibt es tausend Gründe, aber eigentlich hat mich erst die Idee zur Handlung so spät angesprungen. Ich wollte nicht den x-ten Whodunit-Krimi schreiben, es sollte eine etwas skurrile Geschichte mit Figuren sein, die sich noch nicht selbst gefunden haben, die mit dem Leben und ihrer eigenen Geschichte hadern. Mittlerweile ist aus dieser Idee eine ganze Reihe geworden, die ich fortsetzen werde.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    RALF WEIßKAMP:
    Neben Job, Pressebüro und dem Autorendasein bleibt nicht allzu viel Zeit. Lesen natürlich, und gerne verbringe ich freie Zeit in der Natur, im Wald. Dorthin ziehe ich mich auch zurück, wenn ich alleine sein, über das Skript nachdenken, die Geschichte weiterspinnen will.

    Und auch zum Schreiben, ganz altmodisch, mit Kugelschreiber und Schreibblock – das geht! Und wenn ich die Seiten später auf dem Mac übertrage, ist das schon die erste Überarbeitung.

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest ihr zurzeit? Und wenn ihr lest, welche Genres lest ihr am liebsten?

    RALF WEIßKAMP:
    Meine Frau ist Krimi-Expertin, ich lese zur Zeit „Wem Deutschland gehört“, ein sehr interessantes politisches Buch. Im Urlaub habe ich „Zero“ von Marc Elsberg gelesen, und auf meiner Warteliste steht – mal wieder – „Faust“, ein toller und immer wieder aktueller Klassiker. Ansonsten warte ich auf ein neues Buch von Walter Moers, keine Ahnung, wann eines erscheint. Auch wenn ich das letzte enttäuschend fand.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    RALF WEIßKAMP:
    Spaß, Lust, Arbeit, Auseinandersetzung, Therapie.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    RALF WEIßKAMP:
    Ich war schon lange nicht mehr in Kanada, ein wunderschönes, großes, faszinierendes Land. Aber wir fahren sehr gerne ans Meer, etwa die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern bis hinauf nach Polen, wirklich eine reizvolle Landschaft, vor allem im Herbst. Der östliche Nachbar steht auch noch auf der Liste, ebenso wie einige Städtetouren.

    Aber mit einem Urlaub verbinde ich in erster Linie Ruhe, auch akustische, Muße, Zeit, Natur.

    Cover Schuetzenmaske

    RALF WEIßKAMP: In „Schützenmaske“ geht es lt. Amazon.de um:
    Eine merkwürdig gekleidete Leiche in einem Gelsenkirchener Park unterbricht abrupt die sportlichen Ambitionen des frustrierten Dozenten und Hobby-Detektivs Robert Werner. Die Witwe des Toten beauftragt ihn mit Ermittlungen, um Licht in das seltsame Ableben ihres Mannes zu bringen: War es Mord? Hat er sich selbst umgebracht? Ist er Opfer seiner sexuellen Vorlieben geworden? Bei seinen Recherchen stößt der Detektiv schnell an seine Grenzen bis er selbst in den Fokus der Fahnder gerät. Zusammen mit seinem alten Kumpel, dem Taxifahrer Manni, und dem Besitzer einer Schwulenbar, Jan, ermittelt er in Gelsenkirchen und Iserlohn. Weitere Leichen und skurrile Zeitgenossen machen ihnen die Arbeit nicht leicht. Erst als sie einer verschworenen Bruderschaft auf die Spur kommen, klären sich alle Verstrickungen.

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Schützenmaske - Ein Ruhrpott Krimi

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Schützenmaske“?

    RALF WEIßKAMP:
    Die Idee dazu hatte ich auf einem meiner Spaziergänge im Wald. Ursprünglich sollten Jäger den Platz der Schützen einnehmen, erst viele Manuskriptseiten später habe ich mich anders entschieden und dementsprechend alles umgeschrieben. Und Schützenbrüder sind ein herrlicher Widerpart zu meinen etwas skurrilen Figuren, dem Ermittler-Trio.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Schützenmaske“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    RALF WEIßKAMP:
    Nein, etwas wirklich Überraschendes oder Außergewöhnliches war nicht dabei. Eher eine normale Recherche, im Arbeitszimmer am Rechner oder in Gelsenkirchen und Iserlohn vor Ort. Wobei ich mich bei den Ergebnissen – wenn es in die Handlung passte – nicht immer zu 100 Prozent an die Gegebenheiten gehalten habe. Ich warte schon auf die Anrufe und Mails der Lehrer. :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Schützenmaske“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Schützenmaske“ geben?

    RALF WEIßKAMP:
    Die Idee war, dass die oder der Ermittler das Gegenteil von Philip Marlowes sein sollten. Ihnen gegenüber sollte eine wertkonservative Gruppe stehen, die ein Geheimnis hüten, welches ihre Existenz ruinieren könnte, wenn es ans Licht kommt. Und die dieses Geheimnis mit allen Mitteln bewahren. Die Ermittler aus dem Ruhrgebiet treffen auf die Schützen aus dem Sauerland, das bildete den Kern der Idee.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    RALF WEIßKAMP:
    Szenische Darstellungen fallen mir häufig leichter, ich mag sie schon etwas lieber. Aber häufig entwickeln sich Dialoge und Charaktere überraschend, manche, mit denen ich mich zu Anfang schwer getan habe, werden eigenständig, nehmen aus der Situation heraus Fahrt auf.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    RALF WEIßKAMP:
    Sobald ich das Gefühl bekomme, dass diese Fäden nicht zueinander finden oder zu viel sind, suche ich einen Punkt, an dem ich sie zusammenbringen kann, und den bearbeite ich noch vor jeder weiteren Szene. Nichts wäre schlimmer als dass sich der Leser im Text durch herumschwirrende Fäden verirrt.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Protagonisten, den Hobby-Detektiv Robert Werner heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    RALF WEIßKAMP:
    Der sollte ein etwas linkischer Typ sein, der mehr oder weniger durchs Leben stolpert, aber sehr neugierig und von Selbstzweifeln geplagt ist. Das Gegenteil zu vielen Helden, die immer genau wissen, was sie tun müssen.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    RALF WEIßKAMP:
    Die Idee, die Szene hat sich entwickelt, nicht bis in alle Einzelheiten, aber als der Plot stand, ging es an den Schreibtisch. Beim Schreiben entwickelte ich weitere Figuren oder bestehende nahmen in der Handlung an Gewicht, an Bedeutung zu oder ab. Das Exposee habe ich erst viel später, kurz vor Beendigung der ersten Fassung geschrieben. Das ist jetzt, beim zweiten Manuskript, das an die Schützenmaske anschließt, anders.

    Das Exposee liegt dem Verlag schon seit längerem vor und ich bin noch ganz tief in der Schreibarbeit. Dennoch wird es nicht meine Vorgehensweise, ein Manuskript wie am Zeichenbrett zu entwickeln.

    Am meisten Spaß hatte ich in der ersten Phase, als ich die Szenen entwickelte. Es war schon auf amüsante Weise erschreckend, auf welche Wendungen ich meine Figuren geschickt habe.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    RALF WEIßKAMP:
    Ich bemühe mich, jeden Tag daran zu arbeiten, ihn weiterzuentwickeln, zu überarbeiten. Aber dabei habe ich keinen festen Ablauf und auch keine Rituale. Wenn ich spüre, ich komme nicht weiter, mache ich vorübergehend etwas anderes, bis ich mich wieder auf das Manuskript konzentrieren kann.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    RALF WEIßKAMP:
    Dort, wo ich Ruhe, Abgeschiedenheit finde. Das kann mein Arbeitszimmer oder eine Bank im Wald sein, gerne auch mein Stehpult, das wir mal aus dem Sperrmüll gefischt haben.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    RALF WEIßKAMP:
    Beim Schreiben brauche ich Ruhe, unbedingt. Deshalb schnappe ich mir auch gerne Laptop oder Schreibblock und verziehe mich in den Wald. Dort habe ich die nötige Abgeschiedenheit. Und wenn mir nichts einfällt, mache ich einen Spaziergang, das befreit den Kopf.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten und falls Ja, von welcher? Was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    RALF WEIßKAMP:
    Ich habe mich gegen eine Agentur entschieden, weil ich eigene Erfahrungen in der Verlagssuche machen wollte. Für die Zukunft schließe ich aber die Einschaltung einer Agentur nicht aus, das kann durchaus Vorteile haben.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    RALF WEIßKAMP:
    Das aktuelle Manuskript knüpft an die „Schützenmaske“ an. Das Trio gerät wieder in eine Ermittlung, wird aber auch Opfer, jemand hat es auf sie abgesehen und will sie aus dem Weg räumen. Ein merkwürdiger Rocker-Club spielt eine große Rolle, und natürlich treffen wir auch unseren Kommissar wieder. Das Manuskript bildet den zweiten Teil einer Reihe, die sich um die linkischen Amateur-Detektive fortsetzt.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Krimi veröffentlichen möchten?

    RALF WEIßKAMP:
    Nicht andere kopieren, versuchen, etwas Neues, Eigenständiges zu entwickeln. Und vor allem die Verlagsprogramme genau studieren – passt mein Manuskript zum Verlag? Sehr wichtig ist ein gutes Exposee, es entscheidet darüber, dass die Lektoren, diese literarischen Türsteher, mein Manuskript überhaupt in die Hand nehmen.

    AVELEEN AVIDE:
    Ralf, vielen Dank für das Interview.

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    Heute es 1 Buch/E-Book zu gewinnen (sobald es erschienen ist). Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 4. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Schützenmaske“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. H. Biehunko hat „Schützenmaske“ gewonnen: Wo schreibt Ralf Weißkamp am liebsten?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    Wer mal wissen möchte, was und wie ich schreibe:
    Bei Giadas gibt es das E-Book „Leselust“ in dem von einer meiner Geschichten eine kostenlose Leseprobe ist. Ebenfalls von meiner tollen Kollegin Monika Dennerlein aka Inka Loreen Minden und einigen anderen.

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    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte „Sündige Früchte“ .

    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte Hitze auf meiner Haut.

    Hier lese ich aus meinem Buch “Samtene Nächte” aus der erotischen Kurzgeschichte “Erotischer Zirkel”. „Samtene Nächte“ ist bei Amazon.de in der Top 100 der Erotik-Bestseller. :-)


    Hier gibt es ein Video – von dem ich nicht weiß, wer das für mich gemacht hat… Alles sehr geheimnisvoll…

    Wenn Sie hier klicken, dann kommen Sie zu meinen Lesungen aus "Samtene Nächte".

    Hier lese ich einen Ausschnitt aus der Geschichte „Heiße Wünsche“

    Das war Aveleen Avide
    Glauben Sie an sich!

    Schauen Sie also wieder rein, wenn es heißt:
    Willkommen bei Aveleen Avide

    Ihre Aveleen Avide
    Aveleen Avide jetzt auch bei Twitter: http://twitter.com/aveleenavide

    LESUNGSIMPRESSIONEN:

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    Foto: © Angela Erdmann

  • Interview mit Martina Sahler

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Martina Sahler fand es überraschend, dass die englische Regierung der Schiffsbesatzung 60 Sets Babywäsche mitgegeben hat. Sie beantwortet auch die Frage, was denn eine Seemannsbraut ist.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Das Hurenschiff“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Martina Sahler

    Foto: © Martina Sahler

    Martina Sahler ist Autorin.

    Martina Sahler wurde 1963 in Leverkusen geboren und lebt jetzt in der Nähe von Köln im Bergischen Land. Sie ist verheiratet, hat 2 Kinder und zum Haushalt gehören auch die Katzen Lillie und Lottie. Darf ich fragen ob du Mädls oder Jungs hast und wie alt sie sind?

    MARTINA SAHLER:
    Ich habe einen 21jährigen Sohn und eine sechsjährige Tochter. Was die Katzen betrifft: Wir haben nur noch die Lottie. Lillie musste nach einem langen schönen Katzenleben eingeschläfert werden.

    AVELEEN AVIDE:
    Du warst 2 Jahre Journalistin bei der Kölner Rundschau und dann warst du knapp 10 Jahre Lektorin beim Lübbe-Verlag. Anschließend hast du erst Germanistik, Anglistik und Skandinavistik studiert und nebenbei hast du als freiberufliche Lektorin gearbeitet. Es ist ja eher selten, dass eine Lektorin auch Bücher schreibt. Wie kam bei dir der Wunsch auf und warum hast du erst nach langen Berufsjahren Germanistik usw. studiert?

    => Lies mehr!

  • Interview mit Tom Daut

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Tom Daut ist schwer verliebt und er schreibt am liebsten im abgedunkelten Zimmer.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

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    Foto: © Tom Daut

    Tom Daut ist Autor.

    Darf ich fragen, wo du lebst? Ob du verliebt, verlobt verheiratet bist?

    TOM DAUT:
    Aber klar. Ich wohne im grünbewaldeten Sauerland in Hemer. Gleich nebenan liegt die Stadt Iserlohn. Das könnte dem einen oder der anderen vielleicht etwas sagen. Klein, beschaulich, aber zum Glück nicht allzu weit vom Ruhrgebiet als nächstem Ballungszentrum entfernt.
    Verheiratet bin ich nicht, trotzdem seit über zehn Jahren schwer verliebt und zusammenwohnend mit meiner Freundin. Ich habe das große Glück, dass sie mich in allen Belangen als Autor unterstützt. Sie schreibt selber Kurzgeschichten, ist Betaleserin, Erstlektorin meiner Texte und damit auch über mein Gefühlsleben hinaus nicht aus meinem Leben wegzudenken.

    Du schreibst auf deiner Homepage als Vergleich zum Schreiben, dass du eher ein Langstrecken- denn ein Kurzstreckenläufer bist. Ist das nur im übertragenen Sinne gemeint oder bist du wirklich jemand der läuft/joggt?

    TOM DAUT:
    Früher mal. So um die zwanzig habe ich tatsächlich Leichtathletik als Leistungssport betrieben und bin Strecken ab 800 m aufwärts gelaufen. Leider bleibt dafür heute durch das Schreiben keine Zeit mehr. Ich beschränke mich auf ausgedehnte Spaziergänge im Wald.

    AVELEEN AVIDE:
    Tom Daut ist ein Pseudonym. Wieso hast du dich bei Fantasy für ein Pseudonym entschieden und dürfen meine Leser und ich deinen Geburtsnamen erfahren?

    TOM DAUT:
    Ich schreibe ja nicht nur Fantasy, sondern fühle mich in allen Spielarten der Fantastik wohl. Mein Pseudonym ist auf meinen zweiten Roman zugeschnitten, der beispielsweise die Genres Fantasy und Science Fiction vermischt. Da es dabei recht religionskritisch zugeht, fand ich die Eindeutschung des englischen „Doubting Tom“ ganz passend. Zur Erläuterung: Der zweifelnde Thomas war jener Jünger von Jesus, der erst geglaubt hat, dass dieser aus dem Grab auferstanden war, nachdem er seine Finger in die Wundmale gelegt hatte.

    Darüber hinaus hatte mein Pseudonym anfangs einen ganz schnöd praktischen Sinn. Mein erster Roman begann als kostenloses Online-E-Book bei facebook. Das Projekt war eigentlich dazu gedacht, ein Publikum vor einer Erstveröffentlichung zu generieren und somit meine ANNO-SALVATIO-Serie an einen Verlag zu bringen. Hätte ich damit Schiffbruch erlitten, wäre Tom Daut wieder aus der Fantastikszene entschwunden und ich hätte es mit meinem Realnamen und einer anderen Idee erneut versucht. Frag mich nicht, wie die ausgesehen hätte. Zum Glück ist es nicht so weit gekommen und Tom Daut durfte bleiben.

    Wenn deine Leser und Leserinnen unbedingt rausfinden wollen, wie ich wirklich heiße, dürfen sie das gerne tun. So schwierig ist das nicht. ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    TOM DAUT:
    Ich habe mein Hobby, meine große Leidenschaft, zum Beruf gemacht. Ich liebe es zu schreiben und meine Geschichten vor Publikum vorzutragen. Davon abgesehen mag ich alles, was mit Fantastik zu tun hat: Bücher, Filme, TV-Serien. Ich bin ein richtiger Nerd, der früher sogar die Actionfiguren von STAR WARS gesammelt hat.

    Und Musik hat es mir angetan. Ein steter Quell der Inspiration. Mir fehlt leider das Talent, selber melodische Geräusche von mir zu geben, aber meine CD-Sammlung ist eine große. In den Regalen finden sich Rock, Blues, Pop und einige musikalische Subgenres zu einem fröhlichen Stelldichein zusammen.

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest ihr zurzeit? Und wenn ihr lest, welche Genres lest ihr am liebsten?

    TOM DAUT:
    Aktuell lese ich die Anthologie GEHEIMNISVOLLE BIBLIOTHEKEN aus dem Verlag Torsten Low und der nächste Roman in meinem Stapel ungelesener Bücher ist DIE ZWERGE von Markus Heitz. Wie du merkst, gebe ich auch hier der Fantastik den Vorzug. Allerdings hält mich das zwischenzeitlich nicht davon ab, auch andere Ecken der Literatur auszuprobieren. Aus aktuellem Anlass habe ich mir vorgenommen, in Bälde das Buch des israelischen Friedensaktivisten Miko Peled THE GENERAL´S SON zu lesen.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    TOM DAUT:
    Huijuijui. Eine schwerwiegende, sehr umfangreiche Frage. Ich versuche so prägnant wie möglich zu antworten.

    In erster Linie ist Schreiben für mich, genau wie das Lesen zur Unterhaltung, ein Eskapismus. Ich mag es, stundenlang in den eigenen Geschichten zu versinken, meine Charaktere kennenzulernen und herauszufinden, warum sie so ticken, wie sie ticken. Ich würde sagen, dass das Geschichtenspinnen etwas von einer Entdeckungsreise hat: Einzelne Szenen werden geplant, durchlebt und schließlich entwickeln die Figuren ihr Eigenleben. Am meisten genieße ich das erhebende Gefühl, wenn sich mit einem Mal alles, klack, klack, klack, wie von selbst zu einem großen Ganzen zusammenfügt. In solchen Momenten kommt mir das Schreiben wie Magie vor.

    Mir dient Schreiben aber auch als Transportmittel für Ideen, die ich ohne den Rahmen einer Geschichte nicht ausreichend vermitteln könnte. Manche Dinge muss man einfach (nach)empfinden, um sie begreifen zu können. Da dies im normalen Alltag nicht immer möglich ist, kommt man mit einer Fiktion am nächsten dran, denke ich. Man könnte sagen, dass ich ganze Romane nur wegen einer Szene schreibe, mit der ich den Leser oder die Leserin in Kopf und Herz anstoßen will. Deswegen benötige ich als Grundmotiv für eine Geschichte immer einen auslösenden Moment. Irgendetwas aus dem realen Leben, das mich wirklich bewegt und aus dem sich eine Idee entwickelt. Auf diese Weise entstehen meine Lieblingsgeschichten. Nur so fühle ich mich in der Lage, auch andere zu bewegen.
    Ob das letztendlich glückt, steht auf einem anderen Blatt. Manchmal scheitere ich auch am eigenen Anspruch, aber der Beginn ist immer derselbe.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    TOM DAUT:
    Leider ist es seit Jahren nicht mehr vorgekommen, dass wir in den Urlaub gefahren sind, aber wenn es so weit ist, dann bin ich erholungssüchtig breit aufgestellt. Ich genieße eine Städtetour genau wie einen Strandurlaub oder das Skifahren in den Bergen. Obwohl ich eigentlich lieber Land und Leute jenseits der deutschen Grenze auf eigene Faust kennenlernen möchte, habe ich auch einen klitzekleinen Hang zum Pauschalurlaub.
    Wichtig wäre mir einzig und allein der Abstand zum Alltag.

    Auch wenn ich mir nicht einbilde, dass mich meine Einfälle auf Reisen in Ruhe lassen würden, blieben Laptop und Pseudonym Zuhause. Na ja, ein Notizheft hätte ich wahrscheinlich schon dabei, um spontane Eingebungen niederzuschreiben. Und nur dafür. Schließlich will ich nach Hause zurückkehren und wieder ganz heiß aufs Schreiben sein.

    Cover Anno Salvatio423 - Der gefallene Prophet

    TOM DAUT: In „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ geht es lt. Amazon.de um:
    Das Gelobte Land - eine finstere Zukunft aus gigantischen Städten und gewaltigen Kathedralen, beherrscht vom unsterblichen Papst Innozenz XIV. Mit seiner Gefolgschaft aus Engeln, übersinnlich begabten Inquisitoren, Exorzisten und Priestern predigt er seit 423 Jahren die neuen Zwölf Gebote und merzt jeden Widerstand unter seinen Gläubigen gnadenlos aus. Der Straßenpriester Desmond Sorofraugh ist mit weit mehr Heiligem Geist, der magischen Kraft Gottes, gesegnet als seine Brüder. Von Geburt an gezwungen, diese verbotenen Talente zu verbergen, lockt ihn eines Tages eine geheimnisvolle Nachricht in den Untergrund seiner Heimatstadt. Dort bietet sich ihm Veneno Fate, gefallener Prophet und meistgesuchter Aufrührer des Landes, als Mentor an. Ein Bündnis würde Desmond zur Hoffnung der Unterdrückten werden lassen, könnte jedoch auch Entdeckung, Folter und Tod bedeuten. Aber kann er den Untergrund an der Seite des Propheten wirklich vor den Intrigen der Kirche schützen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Iskariot auf sich?

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“?

    TOM DAUT:
    Oh. Wenn ich auf diese Frage umfassend antworten würde, würde ich alle Leserinnen und Leser der ANNO-SALVATIO-Reihe in spe fatal spoilern. So viel sei trotzdem verraten:
    Mitte der Neunziger, als ich mit Schreiben noch überhaupt nichts am Hut hatte, ist mir die Idee zu einer Situation gekommen, von der ich gedacht habe: „Sollte ich irgendwann mal ein Buch verfassen, wäre das eine interessante Grundkonstellation.“ Wobei ich nie darauf verfallen wäre, das wirklich je zu tun. Ich musste ein paar Jahre darauf auch feststellen, dass meine Idee in einem Film verbraten wurde. Was ich damals zunächst nicht schlimm fand. Umso enttäuschter war ich, als ich den Film sah und die Idee als total verschwendet ansah.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    TOM DAUT:
    Was die Recherche anbelangt, bin ich ein ausgesprochen faules Autorenexemplar. Ich versuche diese Arbeit durch meine Begabung als professioneller Lügner zu umgehen und gaukele den Leuten Dinge gerne als belegte Fakten vor, die sie aber in Wahrheit gar nicht sind. Da kommt einem das Genre Fantastik natürlich entgegen. Der Rechercheanteil bei meiner Arbeit ist eher vom Zufall bestimmt.

    Ich lese mich nicht vorher intensiv in eine Thematik ein, sondern fange erst an zu googeln, wenn ich an einer Stelle weder mit eigener Erfahrung noch mit Halbwissen oder überzeugend inszenierter Unwahrheit weiterkomme.

    Auch wenn das in DER GEFALLENE PROPHET noch nicht ganz so stark nach vorne tritt(und ich meine damit die Geschichte selber und nicht deren Hintergrund), verarbeite ich in ANNO SALVATIO 423 sehr viele biblische Motive. Die Recherche dazu hatte praktisch begonnen, als ich jene, oben erwähnte, Erstidee hatte. Natürlich lief das lange unbewusst ab.
    Ich bin im Verlauf meines Lebens immer wieder über Details aus der Bibel gestolpert, die mir an sich fragwürdig erschienen oder die sich an anderen Überlieferungen stießen bzw. sie verzerrten. Vieles davon habe ich mir gemerkt und es später in den Plot zu ANNO SALVATIO 423 einfließen lassen. Ich darf leider auch hier nichts über skurrile Ungereimtheiten verraten. Spoilergefahr! ;-)

    Was ich allerdings heute schon mache: Ich recherchiere meine eigene Geschichte. Damit ich mir nicht irgendwann mal selbst widerspreche, habe ich ein ANNO-SALVATIO-Kompendium entwickelt. Darin sind jeder Charakter, jeder Ort und jedes Stück ungewöhnlicher Ausrüstung aufgeführt. Bei Bedarf schlage ich die Augenfarbe eines Charakters nach und informiere mich darüber, warum er über diesen oder jenen persönlichen Zug verfügt oder welche Waffen von der Gruppe bevorzugt werden, der er womöglich angehört.

    Anlass dazu war, dass ich ein und derselben Person an verschiedenen Stellen im Buch einen unterschiedlichen Namen verpasst habe. Meine Betaleserin fand das witzig. Ich nicht so sehr. Für mich war das ein Signal, das ich etwas unternehmen muss, damit mir die Geschichte nicht entgeleitet.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ geben?

    TOM DAUT:
    Oben habe ich es ja schon ausgeführt, wie sich die Grundidee langsam zu einem Buch entwickelte. Wohlgemerkt: einem Buch. Als im November 2008 endlich die Entscheidung gefallen war, meinen ersten Roman zu verfassen, setzte ich mich an ein Manuskript, dessen Titel nun wohl den zweiten ANNO-SALVATIO-Teil zieren wird. Ich hatte die Grundidee zu zwei der wichtigsten Charaktere, ich wusste, wie ich anfangen wollte und wohin die Geschichte letztendlich führen würde. Dazwischen befanden sich jede Menge leere Seiten ohne Plot und ich bekam Panik, dass ich damit nie und nimmer 300 Seiten füllen könnte.

    Doch je mehr ich schrieb, desto gnadenloser schlug meine Fantasie zu. Erst kamen einzelne dramaturgische Zwischenstationen dazu, die vermehrten sich und vermischten sich mit einem wahren Sammelsurium an Details. Der Umfang meiner Geschichte wuchs und wuchs. Das Ganze schaukelte sich so lange hoch, bis es mir schlicht im Kopf explodiert ist. Aus einem Buch wurden zwei, dann drei, dann vier und schließlich und endlich fünf.

    All die großen und kleinen Nebensächlichkeiten, und auch die Hauptsächlichkeiten, habe ich übrigens auf kleine Zettel notiert und in chronologischer Reihenfolge an eine Pinnwand geheftet. So sieht mein erster Plot aus: eine überfüllte Pinnwand, die jetzt noch neben meinem Schreibtisch hängt.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    TOM DAUT:
    Ich mag schnelle Dialoge und Action. Auch wenn ich daran länger feilen muss als an anderen Stellen, gehe ich an so etwas mit einer hohen Motivation heran. Bei Beschreibungen würde ich mich gerne beschränken. Ich finde eine szenische Darstellung erst dann perfekt, wenn die Beschreibungen im Zuge der Handlung beinah unbemerkt mit einfließen und nicht absatzweise eingeschoben werden müssen. Dabei das richtige Maß zwischen Beschreibung und Handlung zu finden, fiel mir bei DER GEFALLENE PROPHET teilweise recht schwer. Deswegen habe ich daran nicht ganz so gern gearbeitet. Beim Vorgänger DIE SINISTRA verhielt sich das anders. Was daran liegen mag, dass DIE SNISTRA, obwohl sie vor DER GEFALLENE PROPHET erschienen ist, de facto eigentlich mein zweiter Roman ist.

    You live, you learn. Ich hoffe, es bei ANNO SALVATIO 423 – Teil 2 wieder mit der gleichen Leichtigkeit wie bei DIE SINISTRA hinzukriegen.

    Was ich wirklich gar nicht mag sind Erklärszenen. Davon gibt es in DER GEFALLENE PROPHET leider auch ein paar, in denen sich zwei Charaktere gegenseitig ihre Motivationen darlegen. Dergleichen lähmt das Tempo einer Geschichte meist. Ich hoffe, die Leserinnen und Leser nehmen nicht zu sehr Anstoß daran, und gelobe Besserung.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    TOM DAUT:
    Bei den Details hilft mir hoffentlich das bereits angeführte Kompendium und im Storybogen fünf Jahre Planung und die fünf Exposés, die ich der Serie mittlerweile verpasst habe. Dazu kommen noch meine beiden Betaleserinnen Heike Schrapper und Sonja Küsters und die Lektorinnen Nadine d´Arachart und Sarah Wedler, denen ich allen auf ewig dankbar sein werde, für ihre unschätzbare Mitarbeit an meiner Geschichte. Eigentlich sollte vorne auf dem Titel Team Daut anstatt Tom Daut stehen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Protagonisten, Straßenpriester Desmond Sorofraugh heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    TOM DAUT:
    Anfangs war Desmond streng durchgeplant. Jede Charaktereigenschaft, sein Beruf und sogar sein Name unterwerfen sich der Geschichte. Das heißt, dass ich mir überlegt habe, wie er in den Schlüsselszenen reagieren muss, damit die Story funktioniert. Danach habe ich mir durch den Kopf gehen lassen, wie so jemand gestrickt sein sollte, um in seiner Welt zu funktionieren, und wie er den Rest der Geschichte aushalten kann. Die wichtigste aller Fragen war dabei, warum er das tut. Anhand dieser Informationsbröckchen habe ich ihm schließlich einen Lebenslauf geschrieben, an dem ich mich von nun orientieren kann. Viele Dinge ergeben sich natürlich auch trotz aller Planung einfach automatisch.

    Ein Beispiel:
    Desmond wächst ohne Eltern auf. Sein Onkel wird sein Ziehvater, aber den Verlust der Mutter kann das nicht ausgleichen. Wie reagiert Desmond, um diesen Verlust zu kompensieren? Er tut das, was viele religiöse Menschen machen, denen eine Bezugsperson fehlt: Er schafft sich einen seelischen Ersatz in Form einer übergeordneten Figur aus der Glaubenswelt. In seinem Fall ist es die Muttergottes, Maria. Jetzt brauchte ich den Marienkult nur noch auf etwas zu beschränken, dem in Desmonds Heimat ausschließlich Frauen anhängen, und schon hatte ich ein weiteres wichtiges Element für die Charakterentwicklung des Helden eingebaut: soziale Isolation. Seine Mitbrüder sollen Desmond meiden und mit dieser Konstellation habe ich ihnen einen weiteren Grund dafür gegeben.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    TOM DAUT:
    Wie oben ausgeführt: Mit Desmond Sorofraughs Geschichte ging ich Jahrzehnte schwanger. Die Exposés habe ich dann im Nachhinein geschrieben, als der erste Teil in Rohform fertig war.

    Bei den Ideen, die ich jenseits von ANNO SALVATIO 423 entwickele, verhält sich das nicht so. Ich habe eine Datei, in der sind zwölf weitere Ideen für Einzelbücher und Mehrteiler abgelegt. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Einfall zu einer dieser Geschichten habe, tippe ich ihn an der passenden Stelle dazu. Einige davon sind schon reifer als andere, aber eigentlich habe ich zwölf fast fertige Exposés in der Schublade.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    TOM DAUT:
    Es gibt keinen typischen Tom-Daut-Tag. Es gibt solche, da stehe ich morgens auf, wasche mich (meistens), ziehe mich an (das kommt sogar noch öfter vor als das Waschen) und setze mich an den Rechner. Dann schreibe ich bis in die Nachmittagsstunden an meinen Romanen. Manchmal geht das bis in die Abendstunden, manchmal ohne zu essen oder zu trinken und ohne dass ich es merke.

    Dann gibt es wiederum Tage, an denen das ganze Drumherum ums Schreiben (facebook-Arbeit, Lesungsbetreuung, E-Mail-Verkehr, Lesetraining oder das aktuelle Kurzgeschichtenprojekt) die Arbeit am Buch schlichtweg verschlingt. An Wochenenden, wenn ich meine Bücher auf Cons oder Messen vorstelle und/oder Hörbuch-live-Lesungen abhalte, ist sowieso alles anders.

    Zu diesen Gelegenheiten stehe ich von früh bis spät an meinem Stand, versuche Leute von meinen Romanen zu überzeugen oder die Lesung vollzukriegen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    TOM DAUT:
    In meinem abgedunkelten Arbeitszimmer.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    TOM DAUT:
    Das hängt von der Szene ab, die gerade dran ist. Wenn ich schreibe, höre ich manchmal Musik, um mich in die entsprechende Stimmung zu versetzen, was gerade bei Action-Sequenzen auch lauter werden kann. Eigentlich gestaltet sich die Auswahl der Musik querbeet durchs CD-Regal. Ich greife aber oft und gerne auf Instrumentalstücke zurück. Im Internet bin ich auf der Seite des Komponisten Kai Hartwig fündig geworden. Kai hat mich mit seinen Stücken schon bei der Hörbuchversion von DIE SINISTRA unterstützt und inspiriert. Sobald es ans Überarbeiten geht, bevorzuge ich Stille.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten und falls Ja, von welcher? Was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    TOM DAUT:
    Ich werde von keiner Agentur vertreten. Die Verträge über DIE SINSTRA und ANNO SALVATIO 423 habe ich mir aus eigener Kraft erarbeitet.

    Solange dabei kein Vertrag bei einem großen Publikumsverlag herausspringt, sehe ich die Zusammenarbeit zwischen mir und einer Agentur zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht als sinnvoll an.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    TOM DAUT:
    Zur Zeit schreibe ich an ANNO SALVATIO 423 – Teil 2, über dessen Inhalt ich aus offenkundigen Gründen nicht viel verraten möchte.
    Er schließt direkt an den ersten Teil an und die Serie zeigt eigentlich erst ab jetzt so richtig, was sie kann. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie Leser und Lektorat darauf reagieren.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Fantasy-Roman veröffentlichen möchten?

    TOM DAUT:
    Überprüft zunächst, ob ihr überhaupt schreiben könnt. Gebt das, was ihr geschrieben habt, jemandem in die Hand, der es konstruktiv beurteilen kann. Das sollte nicht unbedingt jemand sein, der aus dem Familienkreis stammt und alles toll findet, was ihr macht. Am besten ist ein Freund/eine Freundin, der/die das Genre selber liest, in dem ihr geschrieben habt.

    Geht vernünftig mit Kritik um, vor allem wenn sie negativ aber gut begründet ausfällt. Ich weiß, das ist schwierig, aber unabdingbar, wenn ihr lernen und euch verbessern wollt.
    Am besten fangt ihr mit Kurzgeschichten an. Das ist nicht ganz so aufwendig wie gleich einen ganzen Roman zu schreiben.

    Sobald ihr euch sicher seid, dass eurer Schreibstil und eure Ideen Qualität haben, probiert euch vor einem Publikum aus. Entweder nehmt ihr an Kurzgeschichtenwettbewerben teil oder ihr fragt auf einer Fantastik-Con an, ob sie euch im Programm lesen lassen. So könnt ihr Kontakte zu anderen Autoren oder Kleinverlegern schließen. Wenn ihr das dann durch habt und alles gut gelaufen ist, solltet ihr euch daran machen, euer vielleicht schon existierendes Manuskript einem Verlag oder einer Agentur anzubieten. Wie man möglichst professionell an solche Institutionen herantritt, bekommt man über das Internet oder die neuen Kontakte heraus.

    Informiert euch vorher gut, wo ihr veröffentlichen wollt. Die Fragen „Wo liegen die Vor- und Nachteile eines großen Publikums- bzw. eines Kleinverlags?“ oder „Kommt Self-Publishing für mich infrage?“ können euren gesamten Werdegang bestimmen. Und fallt ja nicht auf die sogenannten DKZ-Verlage rein.

    Klingt langwierig? Ist es auch. Als Autor braucht man vor allem drei Dinge: Geduld, Geduld und dann noch ein wenig mehr Geduld.

    Geduld mit euch sich selbst und mit den eigenen Geschichten. Vom ersten Wort bis zum verlegten Buch sind bei mir fünf Jahre vergangen.

    Ich wünschte, ich könnte euch frohere Kunde bringen, aber Hartnäckigkeit und gute Geschichten setzen sich letztendlich immer durch.
    Viel Glück.
    Daut, out.

    AVELEEN AVIDE:
    Tom, vielen Dank für das Interview.

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    Heute gibt es ein Buch zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 4. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. B. Greef hat mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet und er hat „Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet“ gewonnen: Welcher Papst herrscht in "Das gelobte Land"?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    Wer mal wissen möchte, was und wie ich schreibe:
    Bei Giadas gibt es das E-Book „Leselust“ in dem von einer meiner Geschichten eine kostenlose Leseprobe ist. Ebenfalls von meiner tollen Kollegin Monika Dennerlein aka Inka Loreen Minden und einigen anderen.

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    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte „Sündige Früchte“ .

    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte Hitze auf meiner Haut.

    Hier lese ich aus meinem Buch “Samtene Nächte” aus der erotischen Kurzgeschichte “Erotischer Zirkel”. „Samtene Nächte“ ist bei Amazon.de in der Top 100 der Erotik-Bestseller. :-)


    Hier gibt es ein Video – von dem ich nicht weiß, wer das für mich gemacht hat… Alles sehr geheimnisvoll…

    Wenn Sie hier klicken, dann kommen Sie zu meinen Lesungen aus "Samtene Nächte".

    Hier lese ich einen Ausschnitt aus der Geschichte „Heiße Wünsche“

    Das war Aveleen Avide
    Glauben Sie an sich!

    Schauen Sie also wieder rein, wenn es heißt:
    Willkommen bei Aveleen Avide

    Ihre Aveleen Avide
    Aveleen Avide jetzt auch bei Twitter: http://twitter.com/aveleenavide

    LESUNGSIMPRESSIONEN:

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    Foto: © Angela Erdmann

  • Interview mit Jennifer B. Wind

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Jennifer B. Wind verabschiedete eine Freundin und hat so ihren Mann kennengelernt. Sie hat schon fast die ganze Welt gesehen und trotzdem gibt es noch Länder, die sie abseits der Touristenpfade entdecken möchte.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Als Gott schlief“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Jennifer B. Wind-Copyright Manfred Wasshuber

    Foto: © Manfred Wasshuber

    Jennifer B. Wind ist Autorin.

    Jennifer B. Wind wurde am 18.11.1973 wurdest du in Leobon geboren, wuchst in der Steiermark auf, ihr zogt dann nach Wien um. Du lebst mit deinem Mann und deinen beiden Töchtern im Bezirk Baden in einer typischen Reihenhaussiedlung, die dir schon manch gute Storyidee geliefert hat, vor allem da sich auf unserem Nachbargrundstück ein alter Bunker befindet. Was ist die Geschichte des Bunkers?

    JENNIFER B. WIND:
    Die genaue Geschichte des Bunkers kenne ich nicht, allerdings gehört der Bunker zu mehreren, die man in unserer Gegend findet. Im zweiten Weltkrieg war hier eine Munitionsfabrik und es gab ein unterirdisches weitverzweigtes Tunnelsystem, Versorgungsbunker, Schutzbunker und Wehrbunker, einige Haupteingänge sind immer noch da, einer davon ist noch zugänglich und wird von der Feuerwehr als Übungsplatz benutzt.

    Das Tunnelsystem selbst wurde 2006 endgültig zugemauert, damit nichts passiert und keine Kinder auf Entdeckungsreise gehen. Der Bunker auf dem Grundstück vor unserem Haus ist ein Einmannbunker, der zu 2 Dritteln in den Boden eingelassen ist, der wurde wohl zum Wache halten und verteidigen benutzt.
    Und in der Tat kommt dieser Bunker in einer meiner Kurzgeschichten vor.

    Ist dir dein Mann auf Reisen begegnet, oder vor der Haustür?

    JENNIFER B. WIND:
    Weder noch. :-) Ich hatte eine ganz liebe Freundin, die die Liebe ihres Lebens gefunden hatte und deshalb in die Schweiz zog. (Sie wohnt immer noch dort und ist nach wie vor mit ihm glücklich, es war demnach wirklich die Liebe ihres Lebens ;-)) Also haben wir uns in einem namhaften Wiener Eissalon getroffen, um Abschied zu nehmen. Währenddessen fing es zu regnen an, ich hatte einen Schirm dabei und wir unterhielten uns vor dem Eissalon unter meinem Schirm weiter. Irgendwie konnten wir uns wohl nicht voneinander lösen, denn der „Abschied“ dauerte recht lange. Da bemerkte ich einen Polizeiwagen, der an uns vorbei fuhr und die Polizisten darin lachten und guckten rüber.

    Was nicht so verwirrend gewesen wäre, wenn besagter Polizeiwagen nicht öfter an uns vorbei gefahren wäre. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich bin hingelaufen und hab gefragt, was los sei. Daraufhin sagte der eine Polizist: „Naja wir haben uns gefragt, ob wir dich heim bringen sollen, wo es doch so stark regnet.“

    Dann lachten sie wieder, als hätte sie einen Witz gemacht. Und meine Freundin lachte plötzlich auch, und zeigte nach oben. Es war strahlender Sonnenschein. Das hatte ich beim Plaudern mit meiner Freundin gar nicht bemerkt, dass es längst zu regnen aufgehört hatte und ich stand immer noch mit dem aufgespannten Schirm da.

    AVELEEN AVIDE:
    Bisher hast du Kurzgeschichten geschrieben. Bist aber schon fleißig mit Krimikolleginnen bei Lesungen aufgetreten. Auch mit Veronica A Grager, wenn ich mich richtig erinnere? Ihr lest aber nicht einfach „nur“, ich glaube ihr spielt es mehr?

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  • Interview mit Zoe Held

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Zoe Held aka Isabella Frey liebt ihr Hobby - Erotik schreiben. Und wenn sie nicht gerade wilde Spiele im Sport hat, liest sie was das Zeug hält. Außerdem liebt sie das Reisen, vor allem in den Norden oder doch lieber in den Süden oder eigentlich generell.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Wilde Spiele“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Zoe Held

    Foto: © Zoe Held

    Zoe Held ist Autorin.

    Zoe Held lebt in welcher Ecke Deutschlands.

    ZOE HELD:
    Ich lebe in der Nähe von München mit Blick auf Alpen und Seen. Die Ecke gefällt mir ganz gut, vor allem die Nähe zu den Bergen – ich liebe wandern und Ski fahren, da ist das die perfekte Ausgangslage.

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast auch noch einen Brotjob. Darf ich fragen welchen?

    => Lies mehr!

  • Interview mit Gunnar Kunz

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Wegen Gunnar Kunz sind in der ehemaligen DDR die Mitarbeiter im Ministerium für Kultur vom Glauben abgefallen. Während er seiner Bestimmung, dem Schreiben nachgeht, spiegelt sich seine Seele im Norden wider.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Zeppelin 126“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Gunnar Kunz

    Foto: © Gunnar Kunz

    Gunnar Kunz ist freier Autor.

    Gunnar Kunz wurde 1961 in Wolfenbüttel geboren. Er hat 14 Jahre als Regieassistent gearbeitet, später auch als Revisseur an Theatern in Braunschweig, Schwedt/Oder, Hamburg und Berlin. Der Liebe wegen hast du auch in Schottland gelebt. Wie lange hat es dich in Schottland gehalten und wo warst du da?

    GUNNAR KUNZ:
    Ungefähr zwei Jahre habe ich in Edinburgh gelebt, allerdings bin ich in den nunmehr 25 Jahren, in denen ich dieses wunderschöne Land besuche, auch in so ziemlich jeder anderen Ecke gewesen. Meine Favoriten sind die Inseln, besonders Mull, Skye, Harris, Lewis und Orkney.

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast bereits im Kindesalter mit einem Nachbarsjungen eine Bücherausstellung in eurem Hinterhof veranstaltet. Selbst organisiert?

    => Lies mehr!

  • In Verzug

    Liebe Leser meines Blogs,

    da ich derzeit so viel andere Arbeit habe, verzögerten sich bereits ein paar Mal die Intervieweinträge. Erst ca. Ende März werde ich wohl wieder ganz regelmäßig in meinem Blog schreiben. Kommenden Freitag gibt es in jedem Fall wieder eines und heute bereite ich auch noch 2 Interviews vor, so dass ich sie an die Autorinnen mailen kann. Aber es könnte auch noch mal vorkommen, dass ich einen Freitag kein Interview online stelle. Also einfach reinsehen.

    Herzlichen Gruß
    Aveleen

  • Interview mit B.C. Schiller

    Willkommen bei Aveleen Avide

    Christian war bereits in der Höhle des Löwen. Er besuchte den berüchtigten Jack Unterweger in seiner Wohnung. Vielleicht haben Christian und Barbara deshalb einen Löwenjagdhund? Ihre Batterien laden sie gerne auf Mallorca auf und dazu gibt’s auch gerne mal gute Bodega-Weine.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Die Fotografin“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto B.C.Schiller_Baum

    Foto: © Barbara und Christian Schiller

    B.C. Schiller ist ein Autorenduo. Dahinter stehen Barbara und Christian Schiller. Barbara arbeitete lange Zeit als Marketingagentin für Unternehmen in Osteuropa. Christian hat Radiofeatures verfasst. U.a. hatte er den Serienmörder Jack Unterweger interviewt.

    B.C. Schiller leben wo im Österreich?

    B.C. SCHILLER:
    Wir leben zur Zeit in der Nähe von Linz, direkt an der Donau.

    AVELEEN AVIDE:
    Hat Jack Unterweger denn einen der Morde im Gespräch zugegeben? Und was war es für ein Gefühl, mit einem Serienmörder direkt konfrontiert zu sein? Wo hat das Gespräch stattgefunden?

    => Lies mehr!

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